...Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!
Der Heilige Florian...

... ist einer der wenigen historisch belegten Märtyrer der röm. kath. Kirche.
Weithin bekannt ist der Hl. Florian als Schutzpatron der Feuerwehr (Florianijünger), aber auch der Rauchfangkehrer - außerdem der Töpfer, Böttcher, Hafner, Schmiede, Seifensieder und Bierbrauer. Weiters ist er der Patron von Oberösterreich, Bologna und Krakau; angerufen wird er bei Dürre, Unfruchtbarkeit der Felder, Brandwunden; bei Feuer- und Wassergefahr sowie Sturm.
Gedenktag ist der 4. Mai, sein Name bedeutet der Blühende (lat.). St. Florian, geboren in Cetium (Zeiselmauer bei Krems) lebte im 3. Jh., das römische Heer hielt an der Donau gerade den Limes gegen die Germanen besetzt.
Einerseits sagt man, er war kein Soldat, sondern Kanzleidirektor des römischen Statthalters der Provinz Ufer-Noricum, andere Überlieferungen berichten von ihm als Offizier.
Als er von der Gefangennahme von 40 Soldaten aus seiner ehemaligen Legion hörte, eilte er an den Ort des Geschehens nach Lauriacum (Lorch an der Enns), der Hauptstadt der Provinz Ufer-Noricum, um ihnen zu helfen.
Er wurde dabei aber selbst verhaftet, gefangen und nach vielen Martern mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns geworfen, nachdem er sich öffentlich zum Christentum bekannt hatte. Die 40 Soldaten erlitten noch am selben Tag im Gefängnis der Märtyrertod (4. Mai 304).
Die Überlieferung berichtet, dass seine Leiche, von den Wellen auf einen Felsen geworfen und von einem Adler bewacht, von Valeria, einer frommen Frau, gefunden und von ihr dort bestattet wurde. Seit dem 8. Jahrhundert steht an dieser Stelle das Chorherrenstift St. Florian an der Enns.

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